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#5  St. Nikolaus -> Madonna   55 km, 2180 hm

auf zum Rabbi Joch Zwischenstopp Larcher Alm kurz vor dem Pass Rabbi Joch Bremsscheibe gegen Mensch Trail nach Rabbi höllisch steile Abfahrt tückischer Untergrund Blick in die Dolomiti di Brenta

 

Vorletzter Tag, die Sonne lacht – heute steht der zweite schwere Tourtag vor uns. Bis jetzt lief alles wie am Schnürchen , keine Ausfälle an Mensch und Maschine. Klar, bei beiden ein paar kleine Wehwechen, das Sitzfleisch brummt, den Fuß am Vortag ein bisserl verdreht und das Knie zwickt ein wenig, aber nichts dramatisches. Das soll sich ab der zweiten Tageshälfte ändern...

Früh morgens geht es von St. Nikolaus (1226 hm) auf Asphalt nach St. Gertraud (1519 hm). Hier ist der Einstieg hoch um Rabbijoch (2467 hm), eine kleine Teerstraße, die nach Kurzem in Schotter übergeht.

Nach der Larcher Alm (1893 hm) – zwei Drittel des Anstiegs zum Rabbijoch (2467 hm) sind geschafft - zieht der Fahrweg heftig an. Für uns nicht mehr fahrbar, langsam werden die Oberschenkel müde. Aber wir liegen voll im Zeitplan. Ziel ist es, gegen 13:00 Uhr auf der Passhöhe zu.

Auf einem kurzen, geraden Trailstück verkante ich das Vorderrad, Überschlag, Sprung in den Stand. 9,5 Punkte in der B-Note.

Höhenprofil

Das Bike schlägt aber so perfekt auf einem Stein auf, dass sich die hintere Bremsscheibe dabei verbiegt. Toll gemacht, Sascha. Das Bike bleibt fahrbar, allerdings wie auf Dauerbremse.

Wenige Meter unter der Passhöhe liegt die Haselgruber Hütte (2425 hm), hier kehren wir ein und stärken uns. Wir liegen trotz Bremsscheiben-Aktion gut in der Zeit und freuen uns auf eine Hammer-Abfahrt. Es folgt ein Supertrail ab nach Rabbi (1298 hm).Hier zerlegt es dann aber Andreas. Nachdem er das Vorderrad in einer Mulde versenkt, fliegt er mächtig ab, holt sich ein paar Schürfwunden und prellt sich die Hüfte. Das saß. Ab Rabbi (1298 hm) geht es auf der Straße weiter bergab nach Male (753 hm) und Dimaro (776 hm). Zur verbogenen Bremsscheibe gesellt sich seit Rabbi noch ein knackiger 8er im Hinterrad hinzu. Zudem brummt uns beiden der Hintern und die lädierten Knochen tragen ihren Teil zum Spaß bei. Nochmal Nachtanken in Dimaro (776 hm) und dann die letzten 17 km und 800 hm nach Madonna di Campiglio (1553 hm).Auf einem Forstweg geht es bergauf, bergab nach Madonna (1553 hm). Der Weg wird unendlich lang durch den unstetigen Verlauf. Zwischenzeitlich wird nur noch geschoben. Endlich erreichen wir die Malga Mondifra (1632 hm) und rollen die letzen Meter ab nach Madonna. Etappenziel erreicht!

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