Bevor es an die Elektronik geht, erstmal die Frage: wohin mit der Kamera? An Mensch oder Maschine.
Klare Antwort: ab ans Bike, da ich keine Lust habe verkabelt und mit einer Kamera auf dem Helm oder sonst wo an mir über die Almen zu flitzen.
Ist das auch geklärt, und jetzt: was für eine Kamera?
Auswahl gibt es genug, diverse Internet-Shops bieten Bulletkameras oder Daumenkameras und Zubehör wie Stromversorgung u.a. in verschiedenen Qualitäten an (Lichtempfindlichkeit, Farbchip, Auflösung, TV-Linien u.a. Eigenschaften).
Schön, daraus ergibt sich dann gleich die nächste Frage: mit was für einer Lösung aufzeichnen?
Camcorder im Rucksack untergebracht scheidet aus, da zu schwer und unhandlich, außerdem ist die Verkabelung wieder im weg. Hinzu kommt, dass bei einem Abflug der Camcorder geringe Überlebenschancen hat. Also, ein digitaler Multimediarekorder muß her. Aber keine Aufzeichnung auf Festplatte, da die Mechanik die Erschütterung auf Trails nicht verkraftet, hier kommt es ziemlich schnell zu einem spanabhebendem Verfahren. Perfekte Lösung daher: Aufzeichnung auf Festspeicher, sprich SD-Card o.ä.
Nächster Punkt: was soll der Spass kosten?
Möglichst übersichtlich, da erstens eine Jux-Idee und zweitens ein Totalschaden in Kauf genommen werden muß. Einmal das Bike und sich selbst in eine stabile Seitenlage gebracht, trägt zu ungewollter Kaltverformung bei.
Nach einigen Stunden googeln und diversen Tests kam folgendes heraus: